Nur mal so zwischendurch

Hallo zusammen

heute zeig ich Euch mal, was mein Frauchen so über mich denkt.
Zum Beispiel das hier:

30102016_mr“
”8,3 formschöne Kilos auf sagenhaften 37 cm – Wahnsinn, wie schnell der wächst “

Oder auch das hier:

sabotage
“Offenbar betrachtet er meine Versuche, die Spuren seiner mühe- und hingebungsvollst zerknabberten Werke zu beseitigen, als hinterhältigste Sabotage.
Jedenfalls schmiss er sich mit den Worten „Jetzt chill doch mal!“ einfach mitten ins Geschehen, sabotierte seinerseits auf diese Weise meine Arbeit und hätte ich mich nicht bewegt, wäre er so mit Sicherheit eingeschlafen “

Und neulich schrieb sie sogar dieses:

sokannichnich
“So kann ich nicht arbeiten!”

Ich erzieh mir die schon noch zurecht Winking smile

Bis denne
Euer
Captain Chiller

Die Walnuss

Huuuuiiii, da habe ich meinen Menschen aber einen gehörigen Schrecken eingejagt!

Doch lasst mich der Reihe nach erzählen.
Es fing nämlich damit an, dass ich mir am letzten Donnerstag in einem unbeobachteten Moment dieses merkwürdige, runde Ding gemopst habe, welches da auf der Wiese herumlag. Einfach so.

Die Menschen wollten mir die Kugel wieder abnemen, doch: HA! Ich war natürlich schneller und hab sie kurzerhand und ohne Umweg einfach mal runtergeschluckt.

Komplett.

Also ganz.

Also mit Schale und so.

Das wiederum fanden die Menschen überhaupt nicht lustig und als Frauchen dann von der Arbeit kam, erfuhr SIE, dass ich das Teil halt runtergeschluckt habe und ICH, dass dieses Ding “Walnuss” heisst.

Frauchen nahm mich dann besorgten Blickes mit nach Hause und rief beim Tierarzt an, denn sie wusste nun auch nicht so genau, ob das jetzt was Schlimmes war, was ich da gemacht habe oder ob kleine, süße Welpenhunde mit ihren riiiiiiesigen Mägen auch mal so ne Walnuss zwischendurch verknuspern können. Tja, und der Doc meinte dann, dass man nun ziemlich genau zwei Möglichkeiten hätte, nämlich zum einen, bei mir eine Übelkeit zu erzeugen, damit ich mich übergebe und die Nuss so wieder vorne raus befördere, wobei hierbei ein nicht zu unterschätzendes Risiko bestünde, weil die Nuss halt auch in der Speiseröhre stecken bleiben könne und DANN wär das alles überhaupt nicht mehr lustig.

Oder aber wir warten einfach ab. Bestenfalls käme die Nuss demnächst an meinem anderen Ende wieder heraus, allerdings könnte es genau so gut auch möglich sein, dass sie mir noch ernsthafte Probleme macht und dann müsse man handeln. Frauchen fand die Situation überhaupt nicht schön, entschied sich letzten Endes dann jedoch dafür, erst einmal ab zu warten und darauf zu hoffen, dass die Dinge ihren ganz natürlichen Lauf nähmen, denn die Wahrscheinlichkeit, dass ich mit meinen spitzen Super-Duper-Welpenzähnchen diese Nuss vor dem Runterschlucken DOCH noch angeknackst haben könnte, war ja recht groß. Und in diesem Fall wäre alles nicht ganz so schlimm, hiess es.

Meine Menschen richteten sich also auf eine aufregende Nacht ein, denn selbstverständlich würden sie beim ersten Anzeichen dafür, dass es mir nicht gut ginge, sofort mit mir zum Tierarzt aufbrechen. Aber es ging mir doch gut und überhaupt, ich hab die ganze Aufregung gar nicht verstanden, aber das Beste kommt ja erst noch, denn es gab die Anweisung, mir ab sofort kein Trockenfutter mehr zu füttern, sondern halt so’n Nass-Gematsche, um – ich zitiere: “Alles schön flutschig zu halten”.

Das verstehe jetzt, wer will, aber ICH hab mich darüber richtig gefreut, denn dieses Dosenfutter, Leute, ich sag Euch, das schmeckt abartig saulecker, davon kann ich gar nicht genug kriegen! Und ich muss davon auch jede Menge fressen, sooooooo groooooooße Portionen, das Himmelreich auf Hundeerden!

Die haben mir auch noch so’n seltsames, fadenscheiniges Zeugs mit dazu gegeben.
”Sauerkraut”. Schmeckt zwar absolut anders als alles, was ich bis jetzt so gefuttert habe, gibt dem Ganzen aber eine sehr interessante Note, auf jeden Fall fand ich es auch pur einfach unwiderstehlich.

U-hund:
Ich kann jetzt echte Höllenpupse fabrizieren Open-mouthed smile
“Fürze des Grauens” hat Frauchen sie genannt, sogar von “Narkotisierpotential” sprach sie, also in meinem Bauch ist gerade jede Menge los, da tut sich richtig was.

Die Nuss(schale) fing dann übrigens am nächsten Morgen an, in schönen, kleinen Stückchen wieder zum Vorschein zu kommen. Und Menschen sind voll merkwürdig, denn die freuen sich sogar über das, was bei uns Hunden hinten rausfällt, also ehrlich, das ist ja schon fast peinlich…

Auf jeden Fall hat die Nuss glücklicherweise die beste aller möglichen  Alternativen gewählt, denn inzwischen dürfte sie wieder vollkommen aus mir raus sein und sie hat dabei auch überhaupt nicht rumgezickt. Die Menschen sind wieder froh, können nun wieder beruhigt schlafen und alles ist gut.

Bis denne

Euer
Captain Nutcracker

Das erste Mal: Hundeschule

Hallo zusammen,

heute musste ich wieder mit diesem doofen Auto fahren. Die Transportbox gefällt mir ja noch ganz gut, denn darin finde ich immer mal wieder kleine, leckere Hundehäppchen, aber diese Fahrerei, wobei alles so laut ist und blöd schaukelt, nee, mag ich nicht.

Dafür sind wir an einen Ort gefahren, der mir richtig gut gefallen hat.
Frauchen nennt es “Hundeschule” und da die Trainerin die Meinung vertritt, dass man dort am besten so früh wie möglich vorbeischauen sollte, sind wir halt mal gucken gefahren.

”Gucken”, genau das habe ich auch die meiste Zeit getan.
Mein Frauchen stand nämlich am Rand und hat mich zuschauen lassen, wie die anderen Hunde arbeiten. Und immer dann, wenn einer mir zu nahe kam, liess sie mich wissen, dass das nichts Schlimmes ist, was ich dann ihr dann auch zügig geglaubt habe und schon konnte ich mich wieder entspannt ins Gras legen.

Dabei hab ich auch eine ganz tolle Entdeckung gemacht, denn an einer Stelle lag auf dem Gras so ein Riiiiiiesenberg Erde, ganz frisch und gerochen hat sie auch verdammt lecker, nämlich nach einem Tier, welches ich noch gar nicht kenne und das ich noch gar nicht gesehen hab, denn es ist blind, heisst “Maulwurf” und lebt, wenn ich Frauchens Informationen trauen darf, unter der Erde. Aber diesen Berg fand ich total spannend – ich hab ihn auch gleich mal mit dem Maul ein bisschen rumgeworfen.

Noch spannender wurde es aber, als wir in den “Freilauf” gerufen wurden.
Da waren ausser meinem Frauchen und mir nur noch die Trainerin und zwei angeleinte, große Hunde drin, die ich als weltoffener Piratenkapitän natürlich gleich erst mal angebellt habe, damit die auch genau wissen, mit wem sie es hier zu tun hatten. Nach einer kurzen Erklärung der Trainerin, dass diese Art der Vorstellung hier gerade aber mal nicht erwünscht sei, beschloss ich dann jedoch, das Kennenlernen auf eine etwas weniger dramatische Weise zu gestalten und pirschte mich einfach mal vorsichtig an die beiden riesigen Hundedamen heran, die mich dann auch absolut lieb und nett begrüßten. Frauchen war – und ist es immer noch – absolut beeindruckt von der Ruhe und Souveränität, mit der sich dieses Szenario abspielte und ich hab ganz genau gehört, wie sie sich innerlich frug, warum eigentlich nicht ALLE Hundebegegnungen so ruhig ablaufen könnten.

Ich hingegen stellte fest: Aha, SO erobert man also Frauen!
Ich durfte an ihnen schnuppern, ein bisschen um sie herumhopsen, sie ankuscheln und weil die eine davon so supernett war, hab ich auch gleich mal an der Milchbar nachgeschaut, ob es dort vielleicht noch was Leckeres für mich gibt, doch nee, da war nix. Die Menschen haben gelacht und etwas von “Adoptionsantrag” geredet, aber da offenbar niemand das hierfür passende Formular gefunden hat, bin ich dann halt doch besser mal wie ein geölter Blitz zu meinem Frauchen gestürmt, als dieses die Anweisung bekam, mich “jetzt mal abzurufen”.

Und diese Entscheidung war gut, denn ok, sie hat mich nach all diesen Erlebnissen zwar erstmal wieder in dieses blöde Auto gesetzt, aber als wir zu Hause waren, da bekam ich von ihr doch tatsächlich wieder FUTTER, ich konnte satt und zufrieden an ihren Füßen einschlafen und etwas anderes brauchte ein kleiner Piratenkapitän an diesem Tag auch nicht mehr.

Die Maßnahme, gleich “so früh” schon in diese Hundeschule zu gehen, hat sich am Ende also als absolut richtig erwiesen. Mein Frauchen kann nämlich jedem, der diesbezüglich jetzt gleich den erhobenen Überforderungs-Zeigefinger schwingt, versichern, dass zu jedem Zeitpunkt sichergestellt war, dass es mir gut ging. Sie wäre sofort mit mir nach Hause gefahren, wenn da ir-gend-ein Zeichen von “zu hohem Stresslevel” oder dergleichen aufgetreten wäre – im Gegensatz zu einem Maulwurf ist sie ja schliesslich nicht blind

Bis denne
Euer
Captain Milkshake

Das erste Mal: Beim Doc

Hallo zusammen,

heute ist etwas ganz Aufregendes passiert, denn ich musst wieder mit dem Auto durch die Gegend Fahren. Mein Frauchen hat die letzten Tage zwar genutzt, um mir diese Autofahr-Box schön zu füttern, aber als das Ding dann losfuhr, wollte ich eigentlich doch lieber wieder da raus.
Ging aber nicht.
Das hab ich dann auch recht schnell gemerkt und auch wenn ich das alles nicht soooo toll fand, nunja, ich hatte plötzlich keine Lust, mich weiter darüber aufzuregen und hab mich dann einfach hingelegt, bis die Fahrt vorbei war.

Beim Rückweg dann dasselbe. Autofahren ist immer noch doof, aber sich darüber aufregen nützt nix, also verschwende ich dafür auch keine unnötige Energie und heb mir selbige lieber für andere Schandtaten auf.

Dazwischen waren wir übrigens beim “Tierarzt”.
Was genau da nun passiert ist, hab ich nur am Rande mitbekommen, deswegen klau ich meinem Frauchen einfach mal klammheimlich ein Whatsapp-Zitat, denn die war doch etwas aufmerksamer als ich und hat besser aufgepasst:

 

***** Zitat Anfang *****

Im ziemlich vollen Wartezimmer:
Captain Cool zittert kurz vor Angst, schaut sich dann kurz um und schläft auf meinem Schoß ein.

Auf dem Behandlungstisch:
Captain Cool wird kurz wach, macht es sich auf dem Tisch bequem und schläft wieder ein.

Während der Untersuchung: Captain Cool steht einfach da und macht NIX.

In der Zeit zwischen Untersuchung und Impf-/Chip-Spritze:
Captain Cool rollt sich auf dem Behandlungstisch in meinen Armen zusammen und schläft irgendwann ein.
(Die Männer haben aber auch verdammt lange gequatscht…)

Die Frau des Docs nimmt ihn für die Spritzen dann auf den Arm.
Zuerst wird geimpft – keine Reaktion. Kein Fiepen, kein Zucken, NIX.

Dann kommt die dicke Chip-Spritze.
Kein Fiepen, kein Zucken, NIX.

Die Frau des Docs gibt mir den Hund zurück, ich stell ihn wieder auf den Tisch,
Captain Obercool legt sich hin, rollt sich zusammen und schläft wieder ein.
Und nein, wir haben ihm keine Drogen gegeben.

Das Autofahren findet er nur mäßig toll. Ich konnte ja nicht wirklich lange mit ihm üben, aber sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt saß er in der Box und hat auf den ersten Kilometern fürchterlich gejammert, gekläfft und Theater gemacht, aber dann legte er sich hin, rollte sich zusammen und…

Wieder hier zu Hause hab ich nach diesem aufregenden Ausflug ja eigentlich einen völlig überdrehten, übermüdeten Welpenhund mit ausgeprägten Welpenwahnsinns-Symptomen erwartet.
Dreimal darfste raten…
Ich hab ihn gefüttert, dann legte er sich wieder hier hin, rollte sich zusammen
und ZACK, jetzt schläft er schon wieder.

****** Zitat Ende *****

So, und jetzt bin ich müde.
Weiß auch nicht, wovon.

Bis bald
Euer
Captain Cool

Das erste Mal: Im Kindergarten

Hallo Leute,

seid ihr eigentlich auch schon mal im “Kindergarten” gewesen?
Bestimmt nicht, denn gestern war ich ganz alleine da, deswegen erzähl ich Euch mal was davon.

Es ist auf jeden Fall sehr schön dort. Ich hab mir zuerst noch ein paar Sorgen gemacht, weil weder mein Frauchen noch mein Herrchen bei mir geblieben sind als ich im “Haus nebenan” war, aber da wohnen sooooo nette Leute, dass ich das alles von Anfang an überhaupt nicht schlimm fand.

Die Zeit ging auch richtig schnell vorbei, ich war ganz brav und habe viel gespielt, gekuschelt und geschlafen, bis dann plötzlich mein Frauchen wieder in der Tür stand und dann sind leider vor Freude DOCH ein paar Pipitröpfchen auf den Boden gefallen, aber ich glaub, das hat niemand gemerkt, jedenfalls haben alle gelacht und waren froh.

Mit einem Ohr habe ich übrigens mitbekommen, dass ich hier jetzt öfter hindarf.
Wie schön, denn wir gehen ja sowieso fast jeden Tag zusammen hier “rüber” und da fühl ich mich ja sowieso richtig wohl – ich glaub, ich geb mir mit dem Brav-Sein einfach auch weiterhin ganz viel Mühe und dann klappt das schon.

Bis denne
Euer
Captain Kid

Ahoi!

Gestatten, mein Name ist Jack.
CAPTAIN Jack.
blick_mr

Ich bin eine äusserst wohlgelungene Mischung aus Labrador, Border Collie, Appenzeller sowie Hovawart, wohne jetzt hier und weiss eigentlich noch gar nicht so recht, woher nun so der Wind weht, bleibe aber trotzdem souverän auf Kurs.

Meistens ist es ein zielgerichteter Kuschelkurs, aber auch Schlaf- sowie Weltentdeckerkurs hab ich bereits voll drauf, denn immerhin bin ich schon 8 1/2 Wochen alt und habe in dieser Zeit unheimlich viel erlebt – wie so’n alter Seebär halt. Vor ein paar Tagen dann bin ich in dieses Haus umgezogen und jetzt ist plötzlich alles ganz anders: Meine Mama ist weg, meine Geschwister sind weg, dafür sind neue Menschen, neue Geräusche und neue Gerüche da und ich muss mich hier erst einmal richtig zurechtfinden, aber das macht so ein erfahrenener Welpenhund wie ich doch mit links. Die neuen Menschen sind jedenfalls ganz begeistert davon, wie ich den Alltag meistere und am meisten beeindruckt sie, wie pflegeleicht, lieb und brav groß, böse und gefährlich ich mich doch erweise.
Die meiste Zeit verschlafe ich  ja einfach.
Am liebsten mache ich das an den Füßen meines neuen Frauchens, denn da kann man sich so richtig schön ranschmiegen und ausserdem hab ich sowieso schon rausgefunden, dass die sich darüber freut, wenn man ihr die kalten Quanten ein bisschen wärmt. Noch bin ich nicht groß genug, um beide auf einmal aufzuheizen, aber an meinem Wuchs arbeite ich ja schon kräftig.
Wenn ich wach bin, erobere ich Herzen. Genau so, wie es sich für einen redlichen Piratenkapitän gehört und ich bin in dieser Disziplin auch richtig gut, jedenfalls lassen die diesbezüglichen Rückmeldungen da überhaupt keine Fehlinterpretationen zu.
Und wenn ich nicht gerade Herzen erobere, dann erobere ich die Welt Sun
Bin schon wieder müde. Von meinen Erlebnissen erzähl ich Euch dann demnächst mehr.
Ahoi Smile
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