Die heutige Folge ist eindeutig nur was für die süßen Schleckermäuler unter Euch. Und für mich, denn diesen waffelgewordenen Todsündengruß nach Hamburg fand ich so krass genial, dass ich dafür wahrscheinlich in die Hölle kommen werde. Also diejenigen, die auf jede Kalorie gucken, oder denen es schnell zu süß wird, die dürfen meinem BILDUNGSPODCAST MIT STARGAST natürlich auch zuhören, aber ihr solltet dann vielleicht doch lieber darauf verzichten, dieses Rezept nachzubacken und einfach etwas anderes essen 😉
Diejenigen, die großen Wert auf optische Perfektion legen, nunja, also am besten zeig ich Euch mal ein Bild meines Werkes und dann könnt ihr entscheiden, ob das was für Euch ist oder nicht, denn wirklich JEDE Waffel sah so aus, als ob sie verbrannt wäre, was aber definitiv nicht der Fall war. Ganz im Gegenteil, denn diese karamellisierte Zuckerzimtkruste war geschmacklich einfach nur der Hammer. Und noch warme Dulce de Leche sieht halt eben aus wie ähm….
…jaaaaa noch warme Dulce de Leche 😀
Für alle, die die Dinger jetzt immer noch haben wollen, hier das Rezept:
Das Mehl in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde formen und dort hinein die Hefe mit einem EL Zucker und einem Schuss warmer Milch geben. Mit etwas Mehl vom Rand einen Vorteig anrühren und 30 Minuten an einem nicht zu kalten Ort gehen lassen.
g Zucker, Eier, die restliche warme Milch, Salz und 100 g Butter in Stücken zum Teig geben und mit dem Mixer (Knethaken) zu einem glatten Teig verarbeiten. Diesen noch einmal 15 Minuten gehen lassen.
Währenddessen 50 g Butter in einem Topf oder auch in der Mikrowelle schmelzen, 50 g (braunen) Zucker und Zimt unterrühren. Diese Mischung vorsichtig unter den Teig heben.
-3 EL Teig ins heiße Waffeleisen geben, mit einem Gemisch aus Zucker und Zimt bestreuen, dann die Waffeln ausbacken. Sie werden etwas dunkler als üblich, aber den meinigen tat das keinen Abbruch - ganz im Gegenteil, denn durch die karamellisierte Kruste bekamen sie einen wunderbaren Geschmack, der durch die Zugabe von Dulce de Leche dann perfektioniert wurde.
3.5.3251
Für die Dulce de Leche schmelzt ihr 50 gr Butter in einer Pfanne, gebt dann 250 gr Zucker sowie etwas Vanilleessenz oder auch Vanillezucker dazu und lasst alles zusammen nochmal kurz anschmelzen. Es sollte nicht zu braun werden. Dann mit 200 ml Dosenmilch (10%) sowie 200 ml Milch aufgießen (Vorsicht – die Zuckermischung wird sehr heiss, kann spritzen!) und das Ganze unter ständigem Rühren 30 – 45 Minuten bei mittlerer bis geringer Hitze einkochen lassen.
Noch heiss in Gläser umfüllen.
Tja.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich buk einen Klumpen, der nicht nur wie so’n echter Hexenkuchen aussah, sondern auch exakt so schmeckte. Um mir weiterführende Peinlichkeiten aber zu ersparen, stehe ich dennoch voll hinter diesem Ergebnis und behaupte unbeirrt, dass das alles genau so sein muss und überhaupt, da war doch auch noch was mit „künstlerischer Freiheit“…
Achso, ja und zu guter Letzt dann auch noch der Beweis, dass meine grünen Grunge-Waffeln optisch tatsächlich eher an verrostete Kleinteile als an delikatösen Hochgenuss heranreichen.
Geschmacklich allerdings TOP und da knirscht beim Essen auch nix 😉
Heute gibt’s Hasenwaffeln. Möhren und Äpfel, sowas mögen die Hoppelmänner doch ganz gern und für den Osterhasen waren dann auch noch ein paar Eier mit drin.
Hier das dazugehörig Rezept:
Endlich! Das Wanderwaffeleisen kommt wieder in die Eifel und die Waffel-Witch-Saga findet ihre Fortsetzung! Es ist hier zwar noch nicht eingetroffen, aber dafür erzähle ich Euch auch, warum ich die Saga dennoch bereits heute schon fortschreibe. Und wäre es möglich gewesen, den Titel „Karfreitägliche Pre-Show“ UN-ironisch zu verwenden, trüge diese Folge auch diesen Namen.
Passend zum Karfreitag gibt es dann auch gleich mal ACHTUNG, TUSCH:
Waffeln (vegan) mit Fisch (nicht vegan).
Dazu ein paar brandheisse Infos mit Zündstoffpotenzial.
Seeeehr zu empfehlen übrigens, deswegen folgt hier auch ohne Umweg das Rezept:
Möhren und Kartoffeln im Mixer fein pürieren, das Mus dann in ein Tuch geben und die Flüssigkeit ausdrücken. Den Saft erst einmal *nicht* wegschütten.
Anschliessend das Mehl hinzugeben. Da die Konsistenz des Teiges davon abhängt, wieviel Saft ihr aus dem Mus herausgepresst habt, kann es nun möglich sein, entweder noch mehr Mehl hinzuzufügen oder aber den Teig mit dem aufgefangenen Saft wieder etwas geschmeidiger zu machen, falls er zu fest geworden sein sollte - da müsst ihr Euch einfach auf Euer Gefühl verlassen. Die Masse sollte jedenfalls deutlich fester als "normaler" Waffelteig sein, allerdings auch nicht bröselig.
Zum Schluss dann Salz, Pfeffer und beliebige Gewürze zugeben. Ich habe noch geräucherten Paprika sowie Zwiebelgranulat genommen, aber das könnt ihr natürlich prima Euren eigenen Vorlieben anpassen. Mit der beschriebenen Kombi erinnerten die fertigen Waffeln geschmacklich ein wenig an Kartoffelchips, aber natürlich sind auch Varianten mit Dill, Muskat oder sogar auch Zucker denkbar.
Die Waffeln dann im (gefetteten) Eisen ausbacken. Nicht ungeduldig werden - es dauert ziemlich lange.
Anschliessend noch warm oder auch kalt mit Frischkäse bestreichen, das Forellenfilet auflegen, selbiges mit einer (dünnen) Schicht Meerrettich bedecken, den Waffeldeckel auflegen und obenauf noch einmal Frischkäse geben. Natürlich könnt ihr den Meerettich auch direkt mit dem Frischkäse vermischen oder den Frischkäse ganz weglassen, stattdessen Sahnemerrettich verwenden oder auch etwas völlig anderes - seid einfach kreativ und bereitet Euch dieses Essen so zu, wie ihr mögt 🙂
Alte Gefährten gehen, neue kommen hinzu, vorhandene verändern sich. Ein guter Zeitpunkt, um bereites eingeschlafene Vorhaben wieder zu neuem Leben zu erwecken und genau das ist gerade auch der Plan.
Das angesprochene Trainingsvideo findet ihr HIER
Und dann versprach ich Euch ja auch noch das Rezept für die Kürbiswaffeln:
Vanille-Aroma, Anis, Kardammom, Lebkuchengewürz, etc. nach Belieben
Für die Honig-Zimt-Butter:
50 gr Butter
1 EL Honig
1 TL Zimt
Anleitung
Wie viel Kürbis man benötigt, um am Ende 250 gr Kürbispüree zu erhalten, kann ich leider nicht sagen, da ich den kompletten Hokkaido zu eben solchem verarbeitet und die benötigte Menge davon dann weggenommen habe. Für das Püree wird der Kürbis jedenfalls lediglich unter Zugabe von Wasser (in meinem Fall 0,5 Liter) für etwa 15-20 Minuten weich gekocht und anschließend püriert. Das Ganze sollte dann auch abkühlen, bevor es weiterverarbeitet wird.
Nach dem Abkühlen das Püree mit dem Joghurt und den Eiern verquirlen, dann Mehl hinzu geben. Dann Zucker, Backpulver und die Gewürze vermischen und einstreuen.
In einem separaten Gefäß Butter, Honig und Zimt gründlich vermengen und kühl stellen.
Die Waffeln im Waffeleisen ausbacken und am besten noch Warm mit der Honig-Zimt-Butter genießen.
Notizen
Wie bereits erwähnt reicht die im Rezept angegebene Zuckermenge tatsächlich aus.
Der Teig fühlt sich zudem etwas zäh und gummiartig an. Ob das wirklich so sein muss oder durch den Einsatz eines elektrischen Mixers geschehen ist, ist mir nicht bekannt. Die fertigen Waffeln erlangen jedoch von dieser Gummiartigkeit später wieder etwas zurück - genaugenommen werden sie mit zunehmender Abkühlung auch wieder zunehmend lederig, deswegen am besten gleich warm auffuttern.
400 g Schokolade, Vollmilch oder Zartbitter (ich nehme halb-halb)
400 ml saure Sahne
2 TL Backpulver
2 EL Kakaopulver, ungesüßt
Anleitung
Schokolade grob hacken, mit der Butter in einem Topf vorsichtig und unter ständigem Rühren schmelzen. Den Topf von der Herdplatte nehmen und die Masse etwas abkühlen lassen.
In einer Schüssel Mehl, Schokopuddingpulver, Kakao und Backpulver mischen und beiseite stellen.
Zucker mit Vanillezucker mischen. Die Eier mit dem Zucker zu einer hellcremigen Masse schlagen. Die Butter-Schoko-Masse nun vorsichtig hinzu geben und weiter schlagen. Nun die saure Sahne hinzu geben und als letztes das Mehlgemisch. Jetzt nur noch so lange rühren, bis das Mehl sich verteilt hat.
Ein Backbleck einfetten und den Teig hineingeben. Bei 180°C Ober/Unterhitze oder 165°C Umluft 25-35 Minuten backen. Jeder Ofen ist anders, daher ab der 25sten Minute immer schauen und die Stäbchenprobe machen.
Die fertigen Brownies herausnehmen, die restliche Schokolade raspeln und über die noch warmen Brownies streuen, alles abkühlen lassen. Natürlich kann man die Brownies auch mit Kuvertüre überziehen, ein Topping aufsetzen oder blank lassen, je nach Geschmack. Am besten schmecken sie, wenn man sie einen Tag vorher backt und dann über Nacht auf dem Blech auskühlen lässt, bevor man sie schneidet.
Um Dir eine optimal Nutzung dieser Webseite zu ermöglichen, verwenden wir Cookies.
Du kannst dies ablehnen, dann werden aber evtl. Teile dieses Onlineangebots nicht korrekt dargestellt.
Dieses Einverständnis kann jederzeit widerrufen werden. EinverstandenAblehnenEinstellungenMehr erfahren
Cookies
Datenschutz-Übersicht (Cookies)
Diese Website verwendet Cookies, um Ihre Erfahrung zu verbessern, während Sie durch die Website navigieren. Von diesen Cookies werden die nach Bedarf kategorisierten Cookies in Ihrem Browser gespeichert, da sie für das Funktionieren der Grundfunktionen der Website unerlässlich sind. Wir verwenden auch Cookies von Drittanbietern, die uns helfen, zu analysieren und zu verstehen, wie Sie diese Website nutzen. Diese Cookies werden nur mit Ihrer Zustimmung in Ihrem Browser gespeichert. Sie haben auch die Möglichkeit, diese Cookies abzulehnen. Das Deaktivieren einiger dieser Cookies kann sich jedoch auf Ihr Surferlebnis auswirken.
Notwendige Cookies sind absolut notwendig, damit die Website ordnungsgemäß funktioniert. Diese Kategorie umfasst nur Cookies, die grundlegende Funktionen und Sicherheitsmerkmale der Website gewährleisten. Diese Cookies speichern keine persönlichen Informationen.
Alle Cookies, die für das Funktionieren der Website möglicherweise nicht unbedingt erforderlich sind und die speziell zum Sammeln personenbezogener Benutzerdaten über Analysen, Anzeigen und andere eingebettete Inhalte verwendet werden, werden als nicht erforderliche Cookies bezeichnet. Es ist zwingend erforderlich, die Zustimmung des Benutzers einzuholen, bevor diese Cookies auf Ihrer Website ausgeführt werden.
Funktionale Cookies helfen dabei, bestimmte Funktionen auszuführen, wie z. B. das Teilen des Inhalts der Website auf Social-Media-Plattformen, das Sammeln von Rückmeldungen und andere Funktionen von Drittanbietern.
Performance-Cookies werden verwendet, um die wichtigsten Leistungsindizes der Website zu verstehen und zu analysieren, was dazu beiträgt, den Besuchern ein besseres Benutzererlebnis zu bieten.
Analytische Cookies werden verwendet, um zu verstehen, wie Besucher mit der Website interagieren. Diese Cookies helfen bei der Bereitstellung von Informationen zu Metriken wie Anzahl der Besucher, Absprungrate, Verkehrsquelle usw.
Cookie
Dauer
Beschreibung
vuid
2 years
Vimeo installs this cookie to collect tracking information by setting a unique ID to embed videos to the website.
Werbe-Cookies werden verwendet, um Besuchern relevante Anzeigen und Marketingkampagnen bereitzustellen. Diese Cookies verfolgen Besucher über Websites hinweg und sammeln Informationen, um angepasste Anzeigen bereitzustellen.