Waffel Witch Saga #3


Nach Karneval folgt die Fastenzeit. Zeit also für a) eine diätgerechte Minifolge und b) Gemüsewaffeln, denn die gehen IMMER. Genauer gesagt: Waffeln auf Erbsenbasis. Perfektioniert wurde das Ganze dann durch die spätere Zugabe von Räucherlachs sowie einem passenden Dip und schon waren alle richtig glücklich.

Hier das durchaus nachbackenswerte Rezept:

Erbswaffeln mit Räucherlachs
 
Vorbereitungszeit
Kochzeit
Gesamtzeit
 
Autor:
Ergebnis: 4 Waffeln
Zutaten
  • 225 gr TK-Erbsen
  • 6 EL Milch
  • 1 Ei
  • 1 Prise Zucker
  • 50 g Mehl
  • 5 g Backpulver
  • 2-3 EL Öl
  • 250 gr Crème fraiche oder Frischkäse
  • Saft und Schale von ½ Bio-Zitrone
  • 125 g Räucherlachs
Anleitung
  1. Die Erbsen in kochendem Salzwasser 2-3 Minuten blanchieren, dann abgießen und unter kaltem Wasser abbrausen. Zusammen mit 3 EL Milch in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab pürieren.
  2. Das Ei mit 1 Prise Zucker (hätte ich persönlich nicht gebraucht, Anm. d. U. L. I.) 3 EL Milch, Mehl und Backpulver in einer Schüssel verrühren. Pürierte Erbsen untermischen und mit Salz/Pfeffer abschmecken.
  3. Im Originalrezept wird der Teig dann in Pfanne und Öl zu ca. 20 kleinen Pancakes ausgebacken. Ich habe im Waffeleisen 4 Waffeln daraus gebacken und dann später in die einzelnen Herzen aufteteilt. Natürlich kann man sie auch komplett am Stück servieren, aber das war mir als Vorspeise dann doch etwas zu mächtig. Das Waffeleisen wurde auch gut eingeölt, so dass nichts festpappte und die Waffeln sich sehr gut herausheben ließen.
  4. Für den Dip die Crème fraiche / den Frischkäse mit Zitronensaft und -schale verrühren. Mit Salz, 1 Prise Zucker und Pfeffer abschmecken. Die Waffeln dann mit dem Räucherlachs auf Tellern anrichten, etwas Dip dazu geben, den restlichen Dip in eine Schale füllen und dazu stellen.

 

Wintergedanken

Der Winter ist ins Land gezogen und hält selbiges gerade fest im Griff. Knackige Minustemperaturen, Schnee, Eis und alles, was sonst noch so dazu gehört. Und mittendrin unser Captain Jack ZweipunktNull.

Anders kann man das, was hier gerade passiert, auch gar nicht nennen, denn seit seiner Kastration, die ja auch erst wenige Wochen her ist, hat er sich schon so massiv geändert, dass es einfach nur eine wahre Freude ist. Ich bemühe ungern Beschreibungen wie “wie ausgetauscht” oder “wie ein ganz anderer Hund”, doch bei ihm trifft das sowas von zu und ist einfach nur krass. Im angenehmen Sinne, natürlich 🙂
So gut wie alles, was er hier im Haus an Aggressionen gezeigt hat, ist WEG. Einfach nur WEG. Wir achten natürlich immer noch darauf, ihn nicht in Situationen zu bringen, in welchen er sich bedrängt oder eingeengt fühlen könnte, wir provozieren nichts und gehen den eingeschlagenen Weg nach wie vor weiter, aber es ist bereits jetzt schon ein ganz anderes Zusammenleben – sowohl drinnen als auch draußen. Wir haben endlich eine Basis, auf der wir zusammen arbeiten können und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir in diesem Jahr auch verdammt viel schaffen werden und dass ich ihn irgendwann auch mal problemlos an anderen Hunden oder fremden Menschen vorbei bringe und vielleicht freut er sich eines Tages ja auch mal darüber, wenn wir hier Besuch kriegen 😉

Ich freu mich jedenfalls auf den Frühling. Und auf den Sommer. Und auf all das, was wir hier zusammen noch schaffen werden, denn jetzt hat er – haben wir – endlich wieder eine Chance.

Waffel Witch Saga #2

Pünktlich zu Beginn der tollen Tage wurden in der Hexenküche am Weiberdonnerstag farblich passende Waffeln gebacken.

Mein “normaler Waffelteig” wurde zu diesem Zwecke einfach nur um ein paar hochgeheime Gehimzutaten ergänzt, welche ich hier natürlich nicht preisgeben werde. Das Grundrezept könnt ihr aber gerne haben:

Karnevalswaffeln
 
Vorbereitungszeit
Kochzeit
Gesamtzeit
 
Autor:
Ergebnis: 8-9 Stück
Zutaten
  • 200 gr Margarine / Butter
  • 100 gr Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 200 gr Mehl
  • ½ TL Backpulver
  • 1 ordentlicher Schuss Zitrone, Baileys oder sonstewas, was ihr gerne mögt (optional)
Anleitung
  1. Butter, Zucker und Eier schaumig rühren
  2. Mehl mit dem Backpulver mischen, unterrühren
  3. Den Schuss "Irgendwas" mit dazugeben und dann ab ins Waffeleisen mit dem Teig 🙂

Was es zu diesen Waffeln sonst noch so zu sagen gibt, müsst ihr euch aber schon anhören 😉

Waffel-Witch-Saga #1

Geschichten und Rezepte rund um das Backhauscastsche Wanderwaffeleisen.
Heute: “Ich geb einfach mal meinen Senf dazu”
oder auch
“Kasseler-Sauerkraut-Kartoffel-Waffeln” á la Uli
OK, an der Optik könnte man noch etwas feilen, aber der Geschmack hat’s definitiv wieder rausgehauen.

Mein Rezept:

500 Gramm gekochte Kartoffeln
150 Gramm gegartes Kasseler, fein geschnitten
200 Gramm Sauerkraut, gut ausgedrückt und fein geschnitten
2 Eier

Alle Zutaten zu einem Teig verarbeiten, evtl. noch mit Salz, Pfeffer und Muskat nachwürzen
Die Waffeln dann bei nicht zu großer Hitze gut ausbacken.

Guten Appetit 🙂

5 km < 40 Min

Sodale, der Januar nähert sich dem Ende und meine Bilanz kann sich durchaus sehen lassen, denn ich bin insgesamt 45 km gelaufen, heute sogar 6 km am Stück und damit nicht genug, denn ebenfalls heute habe ich sogar eine 5km-Zeit von unter 40 Minuten hingelegt und mir somit mein Ticket für den angepeilten Stadtlauf im März gezogen 😀

Da ich dem Braten aber noch nicht so ganz traue, mag ich mich mich dafür auch noch nicht verbindlich anmelden. Zum einen, weil diese Steigerung heute so plötzlich kam, dass mir dafür jedwede Erklärung fehlt und zum anderen, weil für die nächste Woche schon wieder winterliche Wetterverhältnisse angekündigt wurden und ich noch gar nicht abschätzen kann, wie weit mich das im Training nun wieder zurückwerfen wird. Es lief heut Morgen aber auch einfach nur super, fast wie von alleine, lediglich der letzte Kilometer war heftig. Aber mit der Anmeldung bleibt mir ja auch noch bis Anfang März Zeit, jedenfalls sind zum jetzigen Zeitpunkt erst wenige Startplätze vergeben und demzufolge noch jede Menge frei, deswegen schau ich erst mal weiter, was meine Zeiten in den nächsten Wochen so sagen und wer weiss, vielleicht knallt’s dann am 11. März ja richtig 🙂

Die ersten 5 Kilo kann ich auch bereits abhaken, da hab ich demzufolge schon das erste Drittel der angepeilten Gesamtmenge geschafft. Sieht insgesamt also alles ganz gut aus und jetzt heisst es: DRANBLEIBEN 🙂

Die Rennschnecke wird schneller

Der Schnee ist weitestgehend wieder weggetaut und die morgendlichen Temperaturen liegen auch wieder leicht im Plusbereich, darum ging es heute mal wieder auf die Strecke. 5 km waren angepeilt – 5,07 km bin ich gelaufen und auch wenn ich die magischen 40 Minuten noch nicht unterbieten konnte, so macht mir die 5km-Zeit von 41:48 doch schon wieder Mut, denn darin sind zum einen auch zwei wichtige Geschäftstermine meines Hundes enthalten und außerdem ist immer noch JANUAR, also der Monat, wo ich normalerweise mal so langsam anfange, darüber nachzudenken, ob so ein bisschen sportliche Betätigung nicht vielleicht doch ne gute Idee sein könnte 😉

Den Frühling sehne ich dennoch herbei wie blöde. Vor allem aber die SONNE, denn wir haben hier jetzt wirklich seit Oktober dieses graue, üsselige Wetter und das setzt mir einfach zu, obwohl ich auch anmerken muss, dass dieses Sich-besser-Fühlen ob der bis jetzt verlorenen Kilos davon doch so einiges wieder kompensiert. Das ist ja das Schöne am Abnehmen: Man hat relativ schnell erste Erfolge und spürt diese auch körperlich, was wiederum einfach nur gut tut und eine nicht zu unterschätzende Motivation zum Weitermachen mit sich bringt.

Bis jetzt fällt mir mein Projekt sowieso überraschend unschwer, denn aus vorangegangenen Versuchen weiss ich noch zu gut, dass speziell die ersten zwei, drei Wochen immer die härtesten waren, aber das ist diesmal irgendwie gar nicht so. Na dann hoffen wir doch einfach mal, dass das so bleibt und dass ich im Februar dann irgendwann die 39 vor dem Komma stehen habe, denn das ist jetzt erst einmal das erklärte Laufziel. Die Strecke an sich möchte ich auch so langsam verlängern, damit diese 5km-Barriere mal aus meinem Kopf rauskommt – aber immer schön eins nach dem anderen 🙂

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