Pretty in Pink

So, nachdem ich mich gestern in exorbitante Unkosten gestürzt und mir ein paar neue Laufschuhe sowie eine lange Laufhose für die anstehende doch etwas kühlere Jahreszeit gegönnt habe, war ich heute dann auch endlich mal wieder unterwegs. Die schönen, neuen, dezent pinkfarbenen Treter wollten einfach eingelaufen werden und ausserdem geht mir diese nicht enden wollende Verschnupftheit inzwischen so dermaßen selbst auf den Keks, dass ich jetzt einfach nicht mehr länger warten wollte.

Unterwegs merkte ich jedoch recht zügig, dass das mit der Luft doch noch nicht wieder optimal vonstatten geht. Das eher kühle, feuchte Herbstwetter kam mir in dieser Hinsicht zwar sehr entgegen, aber ich beliess es dann einfach mal bei einer kleinen 3,5-km-Wiedereinstiegsrunde, die ich zwar schniefend, aber immerhin ohne Gehpause absolvieren konnte. Besser als nichts. Denn NOCH EINMAL wieder bei Null anfangen möchte ich auch nicht, deswegen bin ich schon relativ froh, dass sich meine Befürchtung, durch diese inzwischen doch wieder etwas längere Laufpause wieder auf Anfang zurückkatapultiert zu werden, zumindest nicht ganz bewahrheitet hat.

Diese Schuhe habe ich übrigens nach wie erwähnt nur wenigen Kilometern bereits zu “Glücksschuhen” deklariert. Normalerweise ist es nämlich so, dass, egal ob ich Laufe oder ne ganz normale Hunderunde drehe, exakt in dem Moment, wo ich nach Beendigung derselben den Schlüssel ins Haustürschloss stecke, der Regen spontan aufhört und die Sonne wieder zum Vorschein kommt. Doch heute war es anders, denn ich lief bei blauem Himmel los, unterwegs zog es sich dann schon bedenklich zu und just als ich am Ende unsere Eingangstreppe hochstieg, begann es zu regnen. Verkehrte Welt. 🙂

Es sind – der Kenner wird es auf den ersten Blick bemerkt haben – auch keine teuren Spezialschuhe aus dem Fachgeschäft. Aber ich wollte halt etwas haben, wo es nicht ganz so weht tut, wenn man durch das im Herbst so gern mal matschige Gelände läuft, deswegen griff ich zu diesem preiswerten Supermarktmodell, welches sich sogar ganz gut anfühlt, wenn man so darin herumläuft. OK, nach 3 1/2 Kilometern ist da noch kein abschließendes Urteil möglich, aber der erste Eindruck ist doch durchaus positiv.