Die Waffel-Witch-Saga #6 : Chips’n’Fish

Endlich! Das Wanderwaffeleisen kommt wieder in die Eifel und die Waffel-Witch-Saga findet ihre Fortsetzung! Es ist hier zwar noch nicht eingetroffen, aber dafür erzähle ich Euch auch, warum ich die Saga dennoch bereits heute schon fortschreibe. Und wäre es möglich gewesen, den Titel “Karfreitägliche Pre-Show” UN-ironisch zu verwenden, trüge diese Folge auch diesen Namen.

Passend zum Karfreitag gibt es dann auch gleich mal ACHTUNG, TUSCH:
Waffeln (vegan) mit Fisch (nicht vegan).
Dazu ein paar brandheisse Infos mit Zündstoffpotenzial.

Seeeehr zu empfehlen übrigens, deswegen folgt hier auch ohne Umweg das Rezept:

Waffel-Forellen-Sandwich (Chips'n'Fish)
 
Autor:
Zutaten
  • 300 g Möhren
  • 100 g Kartoffeln
  • 100 g Mehl
  • Salz, Pfeffer
  • Weitere Gewürze nach Belieben
  • Frischkäse
  • Meerrettich
  • Forellenfilets
Anleitung
  1. Möhren und Kartoffeln im Mixer fein pürieren, das Mus dann in ein Tuch geben und die Flüssigkeit ausdrücken. Den Saft erst einmal *nicht* wegschütten.
  2. Anschliessend das Mehl hinzugeben. Da die Konsistenz des Teiges davon abhängt, wieviel Saft ihr aus dem Mus herausgepresst habt, kann es nun möglich sein, entweder noch mehr Mehl hinzuzufügen oder aber den Teig mit dem aufgefangenen Saft wieder etwas geschmeidiger zu machen, falls er zu fest geworden sein sollte - da müsst ihr Euch einfach auf Euer Gefühl verlassen. Die Masse sollte jedenfalls deutlich fester als "normaler" Waffelteig sein, allerdings auch nicht bröselig.
  3. Zum Schluss dann Salz, Pfeffer und beliebige Gewürze zugeben. Ich habe noch geräucherten Paprika sowie Zwiebelgranulat genommen, aber das könnt ihr natürlich prima Euren eigenen Vorlieben anpassen. Mit der beschriebenen Kombi erinnerten die fertigen Waffeln geschmacklich ein wenig an Kartoffelchips, aber natürlich sind auch Varianten mit Dill, Muskat oder sogar auch Zucker denkbar.
  4. Die Waffeln dann im (gefetteten) Eisen ausbacken. Nicht ungeduldig werden - es dauert ziemlich lange.
  5. Anschliessend noch warm oder auch kalt mit Frischkäse bestreichen, das Forellenfilet auflegen, selbiges mit einer (dünnen) Schicht Meerrettich bedecken, den Waffeldeckel auflegen und obenauf noch einmal Frischkäse geben. Natürlich könnt ihr den Meerettich auch direkt mit dem Frischkäse vermischen oder den Frischkäse ganz weglassen, stattdessen Sahnemerrettich verwenden oder auch etwas völlig anderes - seid einfach kreativ und bereitet Euch dieses Essen so zu, wie ihr mögt 🙂

 

Das neue Auto, Friends on Tour, Gedanken und Kürbiswaffeln

Es tut sich was im Uliversum ?

 
Alte Gefährten gehen, neue kommen hinzu, vorhandene verändern sich. Ein guter Zeitpunkt, um bereites eingeschlafene Vorhaben wieder zu neuem Leben zu erwecken und genau das ist gerade auch der Plan.
Das angesprochene Trainingsvideo findet ihr HIER

Und dann versprach ich Euch ja auch noch das Rezept für die Kürbiswaffeln:

Kürbiswaffeln mit Honig-Zimt-Butter
 
Autor:
Zutaten
  • 250 gr Kürbispüree
  • 250 gr Joghurt oder Buttermilch
  • 3 Eier
  • 300 gr Mehl
  • 60 gr Zucker
  • 1 geh. TL Backpulver
  • 1 ordentlicher Schuss Zitronen- oder Limettensaft
  • 1 Prise Salz
  • 1½ TL Zimt
  • Vanille-Aroma, Anis, Kardammom, Lebkuchengewürz, etc. nach Belieben

  • Für die Honig-Zimt-Butter:
  • 50 gr Butter
  • 1 EL Honig
  • 1 TL Zimt
Anleitung
  1. Wie viel Kürbis man benötigt, um am Ende 250 gr Kürbispüree zu erhalten, kann ich leider nicht sagen, da ich den kompletten Hokkaido zu eben solchem verarbeitet und die benötigte Menge davon dann weggenommen habe. Für das Püree wird der Kürbis jedenfalls lediglich unter Zugabe von Wasser (in meinem Fall 0,5 Liter) für etwa 15-20 Minuten weich gekocht und anschließend püriert. Das Ganze sollte dann auch abkühlen, bevor es weiterverarbeitet wird.
  2. Nach dem Abkühlen das Püree mit dem Joghurt und den Eiern verquirlen, dann Mehl hinzu geben. Dann Zucker, Backpulver und die Gewürze vermischen und einstreuen.
  3. In einem separaten Gefäß Butter, Honig und Zimt gründlich vermengen und kühl stellen.
  4. Die Waffeln im Waffeleisen ausbacken und am besten noch Warm mit der Honig-Zimt-Butter genießen.
Notizen
Wie bereits erwähnt reicht die im Rezept angegebene Zuckermenge tatsächlich aus.

Der Teig fühlt sich zudem etwas zäh und gummiartig an. Ob das wirklich so sein muss oder durch den Einsatz eines elektrischen Mixers geschehen ist, ist mir nicht bekannt. Die fertigen Waffeln erlangen jedoch von dieser Gummiartigkeit später wieder etwas zurück - genaugenommen werden sie mit zunehmender Abkühlung auch wieder zunehmend lederig, deswegen am besten gleich warm auffuttern.

 

Brownies

Brownies
 
Autor:
Ergebnis: 1 Blech
Zutaten
  • 250 g Mehl
  • 2 Pck. Puddingpulver, Schokolade
  • 4 Eier
  • 250 g Zucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 250 g Butter
  • 400 g Schokolade, Vollmilch oder Zartbitter (ich nehme halb-halb)
  • 400 ml saure Sahne
  • 2 TL Backpulver
  • 2 EL Kakaopulver, ungesüßt
Anleitung
  1. Schokolade grob hacken, mit der Butter in einem Topf vorsichtig und unter ständigem Rühren schmelzen. Den Topf von der Herdplatte nehmen und die Masse etwas abkühlen lassen.
  2. In einer Schüssel Mehl, Schokopuddingpulver, Kakao und Backpulver mischen und beiseite stellen.
  3. Zucker mit Vanillezucker mischen. Die Eier mit dem Zucker zu einer hellcremigen Masse schlagen. Die Butter-Schoko-Masse nun vorsichtig hinzu geben und weiter schlagen. Nun die saure Sahne hinzu geben und als letztes das Mehlgemisch. Jetzt nur noch so lange rühren, bis das Mehl sich verteilt hat.
  4. Ein Backbleck einfetten und den Teig hineingeben. Bei 180°C Ober/Unterhitze oder 165°C Umluft 25-35 Minuten backen. Jeder Ofen ist anders, daher ab der 25sten Minute immer schauen und die Stäbchenprobe machen.
  5. Die fertigen Brownies herausnehmen, die restliche Schokolade raspeln und über die noch warmen Brownies streuen, alles abkühlen lassen. Natürlich kann man die Brownies auch mit Kuvertüre überziehen, ein Topping aufsetzen oder blank lassen, je nach Geschmack. Am besten schmecken sie, wenn man sie einen Tag vorher backt und dann über Nacht auf dem Blech auskühlen lässt, bevor man sie schneidet.

 

Spundekäs

Spundekäs
 
Autor:
Zutaten
  • 200 gr Frischkäse
  • 250 gr Quark
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Paprikapulver, edelsüß
Anleitung
  1. Zwiebel und Knoblauch schälen kleinschneiden und mit dem Pürierstab zerkleinern, bis keine Stückchen mehr vorhanden sind. Die Masse dann einfach mit Frischkäse und Quark verrühren, dann Paprikapulver unterrühren, bis sie sich schön hellrot färbt.
  2. Fertig - dann einfach mit Salzbrezeln servieren und genießen 🙂

 

Aprikosen-Käse-Pastete

Aprikosen-Käse-Pastete
 
Autor:
Zutaten
  • 100-150 gr getrocknete Aprikosen
  • 400 gr Frischkäse
  • 400 gr Kräuterfrischkäse
  • 6 – 8 EL Milch
  • Lauchzwiebeln
  • Salz und Pfeffer
  • Goudascheiben
  • Dunkles Vollkornbrot / Schwarzbrot grob
Anleitung
  1. Aprikosen fein würfeln, Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden.
  2. Frischkäse und Milch glatt rühren
  3. Aprikosen und Lauchzwiebeln unterheben und nach Belieben würzen.
  4. Eine kleine Kastenform mit Folie auslegen, mit den Käsescheiben überlappend auslegen und mit etwas Frischkäsemasse bestreichen
  5. Die Rinde vom dunklen Brot entfernen, von beiden Seiten mit Margarine einstreichen und als
  6. Zwischenboden einlegen. Das Brot muss dafür passend zugeschnitten werden.
  7. Dann abwechselnd Käsemasse und Brot einfüllen, bis die Form gefüllt ist. Mit Brot abschließen.
  8. Die Pastete vor dem Servieren mindestens 2 Std. kalt stellen, dann auf eine Platte stürzen, Folie vorsichtig abziehen und nach Belieben garnieren.
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