1 x um den See

Hallo zusammen,

heut gab’s hier bei mir ne Weltpremiere 🙂
Das folgende Beweisfoto zeigt nämlich, dass ich mit Jack am Ende des Sees war. Er schaut ein wenig dröselig drein, weil ihm das Rauschen des Wehrs nicht ganz geheuer zu sein schien, ABER darum geht’s gerade nicht wirklich, denn was ich mit diesem Bild festhalten möchte, ist die Tatsache, dass ich mit ihm dahin geLAUFEN bin.
Also nicht gegangen.
Richtig gelaufen.
Und danach kam ja auch noch der Rückweg, so dass ich am Ende tatsächlich satte 13,5 Kilometer auf der Uhr hatte und wenn DAS jetzt mal kein Meilenstein ist, dann weiss ich’s auch nicht 😀

Die Idee für dieses Vorhaben kam allerdings recht spontan, denn es war so, dass im Wetterbericht für heute nach langer, langer Zeit nochmal ein schöner, sonniger Frühlingstag angekündigt wurde, den ich, da ich ja heute nicht zur Arbeit muss, halt “irgendwie” nutzen wollte. So beschloss ich also, mich einfach mal in Laufklamotten auf den Weg um den See zu machen, ganz ohne Druck, nur mal gucken, was so geht. 5km wollte ich durchlaufen, alles darüber hinaus war pure Kür. Genügend Zeit hatte ich eingeplant, also trabte ich heute Morgen fröhlich los, merkte dabei, dass es richtig gut lief und an meiner 5km-Wendemarke war klar, dass ich heute mal NICHT wenden, sondern weiterlaufen würde.

Jack war sichtlich irritiert 🙂 , lief aber brav mit. DAS macht er sowieso richtig gut, ich muss ihm zwar die spontanen Seitenwechsel noch abgewöhnen, weil das schnell mal in Schleppleinenverheddere endet, aber ansonsten trabt der wirklich schön neben oder vor mir her, allerdings gibt es da oben ja auch nur wenig Ablenkung.
Zumindest NOCH.
Das wird sich proportional zu den steigenden Temperaturen ändern, aber dann schauen wir einfach mal, wie wir damit umgehen.

Auf jeden Fall standen wir dann irgendwann tatsächlich am Ende der Talsperre. Jack fand es dort erwartungsgemäß etwas gruselig, aber wenn er das jetzt noch zwei- oder drei Mal gesehen und gehört hat, wird auch er diesen Ort hoffentlich lieben lernen, denn für mich ist er nach wie vor aus vielerlei Gründen etwas ganz, ganz Besonderes.

So machten wir uns denn recht zügig wieder auf dem Heimweg. Auf der kürzeren Seite war der Boden noch unangenehm gefroren, stellenweise sogar fies vereist, aber trotz dieser widrigen Umstände musste ich nur 2 Gehpausen einlegen und einmal an einer Bank anhalten, um die eingefrorenen Oberschenkel wieder zum Leben zu erwecken. DAS hatte sich wirklich blöd angefühlt, denn wir nennen diese Seite ja nicht umsonst “Schattenseite”, aber dass es dort gleich SO viel kälter war als auf dem Weg gegenüber, hatte mich dann doch überrascht.

Nach insgesamt 2 Stunden erreichte ich die Brücke wieder und lief mit müden Beinen, dafür aber stolz geschwellter Brust meiner imaginären Ziellinie entgegen. 13,5 km – ich hab’s tatsächlich geschafft 🙂

Interessanterweise stelle ich jetzt, nach einer heißen Dusche und ner kleinen Pause auch fest, dass ich gar nicht so kaputt bin wie an dem Tag, wo ich zum ersten mal die 5 km angegangen war. Ok, das war im Sommer und die Hitze hat bestimmt auch dazu beigetragen, dass man mich danach den kompletten Rest-Tag lang zu nix mehr gebrauchen konnte, aber jetzt fühl ich mich doch hm, wie soll ich sagen, angenehm müde, aber trotzdem frisch. Es tut auch nix weh, weder in den Knöcheln noch in den Knien zwackt es, selbst in der Hüfte fühlt sich alles gut an und das war ja meine größte Angst, dass es DA wieder zu Ziepen beginnt, aber nein, das scheint inzwischen tatsächlich voll ausgeheilt zu sein und freut mich deswegen so besonders, weil es mir die damit verbundene Blockade jetzt aus dem Kopf räumt.

Den zu erwartenden Muskelkater hingegen nehme ich gerne in Kauf und wenn es auch morgen noch nirgendwo weh tut, dann werde ich diese Runde um den See in diesem Jahr wohl noch öfter laufen.

Wahnsinn.
Das war eins der Dinge, die ich auf meiner “Das musst Du unbedingt noch machen”-Liste stehen hatte. Dort stand es auch bereits seit mehreren Jahren und bis heute war es für mich ein Ding der Unmöglichkeit, auch nur zu DENKEN, dass ich jemals 13,5 km Laufen können würde, aber so schnell kann’s gehen, manchmal muss man es einfach nur mal versuchen und dann wundert man sich am Ende, wie leicht es doch war.

5 km < 40 Min

Sodale, der Januar nähert sich dem Ende und meine Bilanz kann sich durchaus sehen lassen, denn ich bin insgesamt 45 km gelaufen, heute sogar 6 km am Stück und damit nicht genug, denn ebenfalls heute habe ich sogar eine 5km-Zeit von unter 40 Minuten hingelegt und mir somit mein Ticket für den angepeilten Stadtlauf im März gezogen 😀

Da ich dem Braten aber noch nicht so ganz traue, mag ich mich mich dafür auch noch nicht verbindlich anmelden. Zum einen, weil diese Steigerung heute so plötzlich kam, dass mir dafür jedwede Erklärung fehlt und zum anderen, weil für die nächste Woche schon wieder winterliche Wetterverhältnisse angekündigt wurden und ich noch gar nicht abschätzen kann, wie weit mich das im Training nun wieder zurückwerfen wird. Es lief heut Morgen aber auch einfach nur super, fast wie von alleine, lediglich der letzte Kilometer war heftig. Aber mit der Anmeldung bleibt mir ja auch noch bis Anfang März Zeit, jedenfalls sind zum jetzigen Zeitpunkt erst wenige Startplätze vergeben und demzufolge noch jede Menge frei, deswegen schau ich erst mal weiter, was meine Zeiten in den nächsten Wochen so sagen und wer weiss, vielleicht knallt’s dann am 11. März ja richtig 🙂

Die ersten 5 Kilo kann ich auch bereits abhaken, da hab ich demzufolge schon das erste Drittel der angepeilten Gesamtmenge geschafft. Sieht insgesamt also alles ganz gut aus und jetzt heisst es: DRANBLEIBEN 🙂

Die Rennschnecke wird schneller

Der Schnee ist weitestgehend wieder weggetaut und die morgendlichen Temperaturen liegen auch wieder leicht im Plusbereich, darum ging es heute mal wieder auf die Strecke. 5 km waren angepeilt – 5,07 km bin ich gelaufen und auch wenn ich die magischen 40 Minuten noch nicht unterbieten konnte, so macht mir die 5km-Zeit von 41:48 doch schon wieder Mut, denn darin sind zum einen auch zwei wichtige Geschäftstermine meines Hundes enthalten und außerdem ist immer noch JANUAR, also der Monat, wo ich normalerweise mal so langsam anfange, darüber nachzudenken, ob so ein bisschen sportliche Betätigung nicht vielleicht doch ne gute Idee sein könnte 😉

Den Frühling sehne ich dennoch herbei wie blöde. Vor allem aber die SONNE, denn wir haben hier jetzt wirklich seit Oktober dieses graue, üsselige Wetter und das setzt mir einfach zu, obwohl ich auch anmerken muss, dass dieses Sich-besser-Fühlen ob der bis jetzt verlorenen Kilos davon doch so einiges wieder kompensiert. Das ist ja das Schöne am Abnehmen: Man hat relativ schnell erste Erfolge und spürt diese auch körperlich, was wiederum einfach nur gut tut und eine nicht zu unterschätzende Motivation zum Weitermachen mit sich bringt.

Bis jetzt fällt mir mein Projekt sowieso überraschend unschwer, denn aus vorangegangenen Versuchen weiss ich noch zu gut, dass speziell die ersten zwei, drei Wochen immer die härtesten waren, aber das ist diesmal irgendwie gar nicht so. Na dann hoffen wir doch einfach mal, dass das so bleibt und dass ich im Februar dann irgendwann die 39 vor dem Komma stehen habe, denn das ist jetzt erst einmal das erklärte Laufziel. Die Strecke an sich möchte ich auch so langsam verlängern, damit diese 5km-Barriere mal aus meinem Kopf rauskommt – aber immer schön eins nach dem anderen 🙂

Sie läuft wieder

Die erste “echte” Woche im neuen Jahr lief richtig gut und zwar in vielerlei Hinsicht.
Ich hab’s gleich 3x in die Laufschuhe geschafft und bin die angepeilten 5 km sogar schon einmal ohne Gehpause gelaufen. Die dafür benötigte Zeit bricht zwar alle nur denkbaren Langsamkeitsrekorde, aber das stört mich ü-ber-haupt-nicht, denn das ist eins von den wenigen Dingen, die sich im Laufe der Zeit von ganz alleine in die richtige Richtung ändern 🙂

Dadurch, dass es in diesem Winter auch so wenig schneit und friert, konnte ich nach meinem Neustart Ende letzten Jahres ja auch relativ störungsfrei durchlaufen, wodurch gerade nun doch wieder so ein kleiner Hauch von Hoffnung aufkeimt, mein 5-km-Volkslauf-Ziel vielleicht DOCH noch vor Ende März zu erreichen. Ich hab da jedenfalls schon mal so ganz vorsichtig-optimistisch etwas ins Auge gefasst und wenn das wirklich klappen würde, wäre das schon ein echter Knaller, aber dazu sag ich erst dann mehr, wenn ich weiss, wohin hier die Reise geht. Rein technisch werde ich das exakt so handhaben wie im letzten Jahr, wo ich das ja bereits schon mal anvisiert hatte: An dem Tag, wo ich die 5 km unter 40 Minuten schaffe, wird sich angemeldet. Basta.

Gestern hab ich zudem auch zum ersten Mal ein “Intervalltraining” absolviert. 3 Minuten (deutlich) schneller laufen als gewöhnlich, dann 1 Minute Gehen und das alles 6x im Wechsel und obwohl ich dabei nur insgesamt knapp 3 km zurückgelegt habe, war das doch deutlich anstrengender als das, was ich normalerweise so mache. Ich denke, dass ich fortan so ab und zu immer mal wieder so ein Intervalltraining mit einfließen lasse, auch wenn ich das nach diesem erstem Mal doch ziemlich ätzend finde, aber zum einen ist es halt doch so eine Art Abwechslung und zum anderen soll es auch dabei helfen, insgesamt schneller zu werden. Wir werden es sehen. Vor allem dann, wenn ich zusätzlich auch noch das mit der Ernährung wieder in die richtigen Bahnen lenken kann, denn diese 10 Kilo mehr merke ich doch SEHR deutlich, aber auch hier lief die erste Woche ganz gut und jetzt muss ich halt einfach nur noch dranbleiben und durchhalten 🙂

Auf ein Neues

Sodale, es wird wieder Ernst 🙂
Ich hatte ja schon ein wenig großspurig angekündigt, “nach Weihnachten” wieder so richtig durch zu starten und mir gleichzeitig schon mal in weiser Voraussicht bereits VOR dem Jahreswechsel noch mal die Laufschuhe untergeschnallt, weil ich ja so absolut überhauptnix von all diesen “guten Vorsätzen” halte. Derer hab ich deswegen auch keinen einzigen, dafür aber ein paar klar definierte Ziele:

  • Gewicht: 15 Kilo weniger
  • Laufen: Es endlich 1 x komplett um den See schaffen (13,5 km)
  • Laufen: Doch noch an einem 5km-Lauf teilnehmen

Feste Wochenziele:

  • Mindestens 2 x auf die Laufstrecke, Distanz egal
  • 70.000 Schritte auf’m Fitbit
  • Minus 500 Gramm

Das wären jetzt zumindest die Dinge, wo ich durch die öffentliche Erwähnung in diesem meinem Blog genau den Druck aufbaue, den ich gerade jetzt zu Beginn einfach brauche, denn schließlich fange ich überall mal wieder bei NULL an…

Ein konkretes Zeitlimt sezte ich mir dafür allerdings nicht. Wichtig ist, dass ich dranbleibe, denn dann spielt es überhaupt keine Rolle, wann ich diese Ziele erreiche – solange die Richtung stimmt. Den 5km-Lauf wollte ich zwar ursprünglich noch vor meinem runden Geburtstag in diesem Jahr angehen, aber das wird nun in Anbetracht der Tatsache, dass die Zeit bis Ende März a) nur noch sehr begrenzt und b) eventuell auch noch sehr eisig und verschneit werden könnte, wahrscheinlich nicht mehr klappen, deswegen lass ich da auch einfach mal gelten, wenn ich es “irgendwann in diesem Jahr” durchziehe.

Wie oft ich hier mit aktuellen Neuigkeiten aufwarten werde, lasse ich ebenfalls mal offen, auch wenn ich da schon mal an einen montäglichen Bericht gedacht hatte. Schauen wir mal. Die Lauferei betreffend habe ich jedoch schon mal eine Liste angelegt, wo all meine Läufe automatisch eingetragen werden, so dass sich die hoffentlich bald eintretenden Fortschritte gut nachverfolgen lassen. Aktuell (wir haben heute den 07. Januar 2018) stehen erst zwei kurze Läufchen drin, aber ich bin sowohl motiviert als auch bestrebt, diese Liste kontinuierlich zu füllen. Ihr findet sie HIER.

Alles andere werde ich in lockerer Reihenfolge hier verkünden und wer nun den unwiderstehlichen Drang verspürt, sich mir anzuschließen, der sei hiermit herzlich eingeladen. Ich bin zwar als notorische Einzelkämpferin verschrien, aber ich beisse garantiert nicht und kann’s auch im Team 🙂

Pretty in Pink

So, nachdem ich mich gestern in exorbitante Unkosten gestürzt und mir ein paar neue Laufschuhe sowie eine lange Laufhose für die anstehende doch etwas kühlere Jahreszeit gegönnt habe, war ich heute dann auch endlich mal wieder unterwegs. Die schönen, neuen, dezent pinkfarbenen Treter wollten einfach eingelaufen werden und ausserdem geht mir diese nicht enden wollende Verschnupftheit inzwischen so dermaßen selbst auf den Keks, dass ich jetzt einfach nicht mehr länger warten wollte.

Unterwegs merkte ich jedoch recht zügig, dass das mit der Luft doch noch nicht wieder optimal vonstatten geht. Das eher kühle, feuchte Herbstwetter kam mir in dieser Hinsicht zwar sehr entgegen, aber ich beliess es dann einfach mal bei einer kleinen 3,5-km-Wiedereinstiegsrunde, die ich zwar schniefend, aber immerhin ohne Gehpause absolvieren konnte. Besser als nichts. Denn NOCH EINMAL wieder bei Null anfangen möchte ich auch nicht, deswegen bin ich schon relativ froh, dass sich meine Befürchtung, durch diese inzwischen doch wieder etwas längere Laufpause wieder auf Anfang zurückkatapultiert zu werden, zumindest nicht ganz bewahrheitet hat.

Diese Schuhe habe ich übrigens nach wie erwähnt nur wenigen Kilometern bereits zu “Glücksschuhen” deklariert. Normalerweise ist es nämlich so, dass, egal ob ich Laufe oder ne ganz normale Hunderunde drehe, exakt in dem Moment, wo ich nach Beendigung derselben den Schlüssel ins Haustürschloss stecke, der Regen spontan aufhört und die Sonne wieder zum Vorschein kommt. Doch heute war es anders, denn ich lief bei blauem Himmel los, unterwegs zog es sich dann schon bedenklich zu und just als ich am Ende unsere Eingangstreppe hochstieg, begann es zu regnen. Verkehrte Welt. 🙂

Es sind – der Kenner wird es auf den ersten Blick bemerkt haben – auch keine teuren Spezialschuhe aus dem Fachgeschäft. Aber ich wollte halt etwas haben, wo es nicht ganz so weht tut, wenn man durch das im Herbst so gern mal matschige Gelände läuft, deswegen griff ich zu diesem preiswerten Supermarktmodell, welches sich sogar ganz gut anfühlt, wenn man so darin herumläuft. OK, nach 3 1/2 Kilometern ist da noch kein abschließendes Urteil möglich, aber der erste Eindruck ist doch durchaus positiv. 

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