Angekommen.

Der Sommer ist vorbei, das Jahr neigt sich so langsam gen Ende zu und das ist genau die Zeit, wo sich so gaaaanz langsam die ersten Rückschaugedanken einschleichen.

Es war ein sehr schönes Jahr und lässt sich in vielerlei Hinsicht mit nur einem einzigen Wort zusammenfassen:

Angekommen.

In erster Linie beziehe ich das auf unseren Jack, der auf seinem langen Weg vom “Problemhund” zum echten Freund jetzt endlich die richtige Richtung gefunden hat. Den ich jetzt nicht mehr mit Sorgenfalten auf der Stirn, sondern mit einem lieben Lächeln und ganz viel Wärme im Herz anschaue, weil er mir auf einmal so viel mehr gibt als er fordert.

Aber auch abseits dessen hat sich vieles verändert – und NICHTS davon fühlt sich falsch an.
Dieses Gefühl hatte ich schon sehr lange nicht mehr. So lange, dass es mir fast schon ein wenig Angst macht, aber vielleicht muss das ja so sein, wenn die Dinge auf einmal richtig herum laufen.

Klar, es werden auch wieder andere Zeiten kommen, aber für diese Zeiten kann ich gerade so viel Kraft und Energie tanken, dass ich vorzüglichst gewappnet sein werde 🙂 

Die Orchideenwiese

Ende Mai 2019 fuhren wir mit Jack 😀 in das Naturschutzgebiet “Sistig-Krekeler Heide”, um dort eine ausgedehnte Cachingrunde zu drehen. Zuerst führte uns der Weg auch durch eine typische Heidelandschaft, aber später wandelte sich das Bild dann grundlegend, denn wir liessen uns von den erlaubten Pfaden durch wunderschöne Orchideenwiesen führen.

Die Orchideen fanden wir so schön, dass wir diese Wiese nur kurze Zeit später noch einmal besuchten, um sie nicht nur mit der Handykamera fotografiert zu haben. Anschliessend warf ich dann alle Fotos gemischt in einen einzigen Topf und das daraus entstandene Album folgt nun im Anschluss.

Es wintert.

 

Hier wurde über Nacht alles weiss und auch wenn die hiesigen Schneemengen bei Weitem nicht an das heranreichen, was da neulich in Bayern und Österreich herunterkam, so kann man das jetzt doch ruhigen Gewissens noch einmal “Winter” nennen. 

Ich selbst mag selbigen ja bekanntlich nicht so sehr, denn mir sind die Temperaturen oberhalb von 20° definitiv viel, viel lieber, aber da man diese im Januar zumindest in den hiesigen Gefilden nur eher selten vorfindet, muss ich da jetzt halt im wahrsten Sinne des Wortes durch, denn während Jack bei unseren gemeinsamen Runden gerade jede Menge Spaß hat, so kämpfe ich doch parallel gerne mal heftigst mit dem vereisten Untergrund, denn unter dem Schnee sieht man naturgemäß vieles nicht und schon macht es wieder PLATSCH…. 
Na wenigstens fällt man weich. 😉

Des weiteren versuche ich natürlich auch, dem Winter seine schönen Seiten abzugewinnen. Das gelingt mir am besten mit der Kamera und so habe ich auch bereits einige Fotos geschossen, welche mir die weisse Pracht doch so ein winziges kleines Quentchen liebenswerter gestalten:   

Jaaa, ich weiss.
Bereits im vergangenen Jahr nahm ich mir vor, die Cam wieder öfter in die Hand zu nehmen. Aber in diesem Jahr werde ich das dann auch tatsächlich tun 😀

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