Juli

Der Juli ist ein idealer Zeitpunkt, um zweijährige Zier- und Sommerblumen wie Gänseblümchen, Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht, Stockrosen, Königskerze und Veilchen auszusäen. Auch für Goldlack, Fingerhut, Glockenblume und Malve ist es noch nicht zu spät.

Schwertlilien lassen sich nach der Blüte gut durch Teilung vermehren. Sie mögen sonnige Standorte, reagieren auf hohe Düngegaben jedoch empfindlich. Auch kleine Zwiebelblumen wie Traubenhyazinthen und Schneeglöckchen lassen sich jetzt gut teilen, man muss nur darauf achten, dass die Zwiebeln nicht unnötig lange der Luft ausgesetzt werden, sondern möglichst schnell wieder in die Erde kommen.

Ziersträucher wie Flieder, Holunder, Forsythie oder Liguster vermehrt man am einfachsten durch Triebspitzenstecklinge.

Die ersten Kräuter wie Majoran oder Pfefferminze können bereits geerntet und, falls sie für den späteren Gebrauch bestimmt sind, getrocknet werden. Auch einige Wildblumen wie Akelei, wilde Malve oder Wildrose (Hagebutte) haben zu dieser Zeit schon Samen gebildet, den man sammeln und sofort aussäen kann.

Verblühte Stauden blühen im Herbst gelegentlich ein zweites Mal, wenn man sie nun zurückschneidet. Jedoch sollte man auch bedenken, dass die Stängel und Samen für Insekten und Vögel eine gern gesehene Nahrungsquelle darstellen.