Mai

Ab Mitte Mai (nach den „Eisheiligen“) können alle frostempfindlichen Blumen, Gemüse und Kräuter ins Freiland (Beet, Kästen, Kübel) gepflanzt werden. Dies sollte nicht an einem heissen Tag und bei praller Sonne geschehen, da ein plötzlicher Temperaturunterschied die jungen Pflanzen schnell überfordert. Kräutersträucher wie Salbei, Thymian oder Lavendel vertragen nun, da kein starker Frost mehr droht, auch einen Rückschnitt.

Die Pflanzung von Nadel– und immergrünen Laubgehölzen findet ebenfalls im Mai statt.

Jetzt schiessen auch die unbeliebten „Unkräuter“ wieder in die Höhe – es muss rechtzeitig gejätet werden und sollte keinesfalls zur Blüte gelangen. Als vorbeugende Massnahme hat sich Rindenmulch bewährt, welcher mehrere Zentimeter dick auf die Beete gegeben wird.

Im Freiland sät man nun Bohnen, Kürbisse, Zuckermais, Gurken, Kohl, Zucchini, Chiccorée, Melonen, Petersilie, Dill, Kerbel, Borretsch, Bohnenkraut, Basilikum, Majoran und Estragon – und für das nächste Jahr bereits Fingerhut, Malven, Goldlack, Stiefmütterchen und Glockenblumen.

Die Kartoffeln können nun auch in die Erde, Frühkartoffeln müssen bei Bedarf angehäufelt werden, und wer jetzt Winterkohlarten vorkultiviert, kann sich vor dem Winter über kräftige Jungpflanzen freuen.